Rückmeldung 2021

Rückmeldung 2021

Gebet

Trotz der Herausforderungen seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 haben wir es dennoch geschafft, die Kinder zu evakuieren, sodass die Schule jetzt selbstständig auf eigenen Beinen steht. Bereits zuvor hatten wir unter diversen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Heuschreckenplagen zu leiden.Unser Verein ist in eine unverschuldete Notlage geraten, aus der wir ohne Hilfe nicht mehr herauskommen.

Provisorischer Speisesaal

Um Unterstützer zu erreichen, haben wir uns dazu entschieden, uns an lokale Medien zu wenden. Hierbei hatten wir kleinere Erfolge, sodass für die Kinder vor Ort in Kenia ein provisorischer Speisesaal errichtet werden konnte und der Unterricht zumindest in einem Zelt gesichert werden konnte.

Zelt wo die Kinder unterrichtet werden

Unsere Lage ist durch die weltweite Pandemie immer noch sehr angespannt. Als deutsche Hilfsorganisation bekommen wir leider weder vom Staat noch aus anderen Quellen Unterstützung da sich unser Projekt im nicht-europäischen Ausland befindet.Wir bitten Euch um Eure Solidarität mit denen, die diese im Moment leider nicht erfahren.Wir bitten Euch um Eure Spenden, denn nur hierdurch kann unser Projekt gerettet werden.

In einer Hauruck-Aktion musste auf die Schnelle etwas organisiertwerden damit unsere Schule beginnen konnte. Es war ein Rennen mit der Zeit – entweder kann die Schule beginnen oder es gibt sie nicht mehr.

Kinder beim Frühstück in einem provisorischen Speisesaal

Trotz der hohen Auflagen ist es uns dank Eurer Spenden gelungen,einen provisorischen Speisesaal zu errichten, der vorübergehend vonder kenianischen Behörde genehmigt wurde. Zudem wurde ein Zelt organisiert, in dem die Kinder unterrichtet werden können.

Offizieller Schulbeginn

Leider ist in der Regenzeit von Mitte März bis Ende Mai in diesemZelt kein sicherer Unterricht möglich. Hierin sehen wir eine große Herausforderung. Daher bitten wir um eine schnelle Hilfe damit wir in der Lage sind, auch provisorische Unterrichtsräume aus befestigtem Material – wie unser Speisesaal – errichten zu können. Zeitgleich möchten wir mit unserem Bauvorhaben eine Standardvorschule aus Beton und Steine auch bauen, die Vorbereitung dafür sind bereits imGange.Die Reise ist noch sehr lang und die großen Herausforderungen liegennoch vor uns. Wir bangen und zittern weiter und hoffen, dass wirFörderer, Spender und Unterstützer für uns gewinnen können.

Köchinnen bei der Arbeit

Hier kann man sehen, wie aufwendig sich die tägliche Arbeitfür die Menschen gestaltet.Der Tag startet mit Wasser holen, Brennholz muss organisiert werdenetc. Es gibt keinen Kühlschrank, aus dem man bequem etwas herausholen und damit arbeiten kann. Durch den Klimawandel gibt es auf den Feldern weniger Nahrungsmittel. Kenia entwickelt sich immer mehr zu einem Konsumentenland, in dem wie in den westlichen Ländern alles aus dem Supermarkt geholt werden kann. Der nächste Markt liegtjedoch mehr als 15 Kilometer hin und zurück entfernt.Auf diesem Markt begegnet man vielen Kindern, die auf der Suchenach weggeworfenen Lebensmitteln sind. Die OLDRI Kinder müssen dies dank Eurer Spenden glücklicherweise nichtmehr tun und können stattdessen die Schule besuchen.

Schulunterricht

Endlich kann die Schule jetzt beginnen. Gott sei Dank gibt es inunserem Dorf keine Covid 19 Fälle. Dadurch, dass die Dörfer vonBeginn an elf Monate lang isoliert wurden, konnte sich die Krankheithier insbesondere in den ländlichen Gebieten nicht verbreiten.

Unsere Kinder sind wohlauf wieder in der Schule und nehmen amUnterricht mit Fachlehrern teil. Somit sind auch einige der Auflagender kenianischen Behörden erfüllt worden.